Landesverkehrswacht Baden-Württemberg e.V.

Vorschulkinder

Philip läuft einfach los – ohne nach rechts oder links zu blicken, direkt über die Straße auf den Mann zu, der soeben das Zeichen zum Start gegeben hat. Klar, denn er möchte der Schnellste beim Wettlauf sein. Neben ihm rennt seine Freundin Sarah, weitere Kinder aus der Kindergartengruppe folgen den Beiden.

Die anwesenden Eltern sehen ihren Kindern mit erstaunten Blicken nach. Verblüfft stellt Philips Vater fest, dass sein Sohn gar nicht wahrnimmt, dass er eine Straße überquert. Eine gefährliche, nicht steuerbare Situation – würde sich diese Szene im realen Straßenverkehr abspielen.

Zum Glück aber haben Mitarbeiter der Deutschen Verkehrswacht zuvor die ruhige Seitenstraße abgesperrt und sichern den Verkehrsbereich auch persönlich ab. Sie wollen den Eltern deutlich machen, wie sich ihre Kinder ohne Begleitung eines Erwachsenen im realen Verkehrsraum verhalten.

Grundlagen der Verkehserziehung

Verkehrserziehung beginnt bereits im Vorschulalter – denn schon Kindergartenkinder nehmen als Fußgänger, mit dem Roller oder als Mitfahrer im Pkw am Verkehr teil, wenn auch in Begleitung eines Erwachsenen. Für die sichere Teilnahme am Straßenverkehr müssen nicht nur richtige Verhaltensweisen eingeübt, sondern auch Wahrnehmung, Motorik und Konzentration des Kindes gefördert werden.

Die Verkehrswachten vor Ort beschränken sich bei der Verkehrserziehung nicht auf die reine Wissensvermittlung von Regeln des Straßenverkehrs. Im Kindergartenalter steht vielmehr die Förderung der Grundkompetenzen für eine sichere und selbstständige Verkehrsteilnahme – nämlich Wahrnehmung, Reaktion und Bewegungssicherheit – im Mittelpunkt. Bewegungs-, Wahrnehmungs- und Verständigungsfähigkeit sind die Kernkompetenzen, die in jedem Alter für eine sichere Teilnahme am Straßenverkehr unabdingbar sind.

Die Bewegungsförderung umfasst dabei Bewegungserfahrungen für Kinder, durch die sie Bewegungssicherheit erlangen. Außerdem werden das Reaktionsvermögen und die Körperkoordination trainiert. Zur Bewegungsförderung gehört auch, Geschwindigkeit zu erleben, wie beim Abbremsen, Stoppen oder Beschleunigen.

Im Bereich der Wahrnehmungsförderung werden Hör- und Sehvermögen geschult und die Unterscheidung zwischen Formen, Farben und Größen trainiert. Kinder lernen konkret zu erkennen, aus welcher Richtung ein Geräusch kommt.

Die Verständigungsfähigkeit von Kindern ist von besonderer Bedeutung. So ist es für die Teilnahme am Straßenverkehr wichtig, dass Kinder ihre Absichten eindeutig mitteilen können. Auch müssen sie Verständigungszeichen, wie Gestik oder Mimik, erkennen und mit ihnen umgehen können.

Im Kindergartenalter sind Kindern entwicklungsbedingte Grenzen gesetzt. Die Kind gerechten Übungen helfen ihnen dabei, ihr Können und ihre persönlichen Grenzen zu erweitern. Die Fertigkeiten können durch Übungen als Fußgänger oder mit Spielfahrzeugen wie Roller oder Spieleräder weiterentwickelt werden. Mobilitätserziehung als Grundlage für Verkehrssicherheit

Mobilitätserziehung als Grundlage für Verkehrssicherheit

Mobilitätserziehung bedeutet, Kinder zur selbstständigen Mobilität zu erziehen. In den Kindertagesstätten ist Mobilitätserziehung aufgrund der Lebensumstände, unter denen Kinder heute aufwachsen, und der Bedeutung von Mobilität für die Sicherheit im Straßenverkehr eine zentrale Erziehungsaufgabe. Durch die gezielte Förderung ihrer Grundkompetenzen verringert sich das kindliche Unfallrisiko. Die Spiele oder Übungen zur Förderung der Bewegungssicherheit können so gestaltet werden, dass sie einen direkten Bezug zum Verkehr haben. Viele lassen sich ohne großen Aufwand, mit einfachen Mitteln und unabhängig von der Gruppengröße gestalten – also auch zuhause in der Wohnung. Beispiele finden Sie im PDF zum Download.

Quelle: DVW

Move it-Box

Die Move it-Box

Verkehrs- und Bewegungserziehung

Die mangelnde Bewegung der Kinder ist ein Phänomen unserer Zeit. Viele Kinder haben heute Probleme mit dem Reaktionsvermögen und der Bewegungssicherheit. Diese psychomotorischen Fähigkeiten bilden jedoch - ob zu Fuß oder mit dem Rad - die Grundlage für eine sichere Teilnahme am Straßenverkehr.

Die Kultusministerkonferenz der Länder hat den Stellenwert einer psychomotorischen Förderung ausführlich betont: “Die Grundlage der Verkehrserziehung im Primarbereich ist eine umfassende psychomotorische Erziehung, die das Bewegungs-, Wahrnehmungs-, Anpassungs- und Reaktionsvermögen fördert.”

Inhalt der move it - Box:

 10

Soft-Frisbees

21

Spielsäckchen

1

Overball

21

Jongliertücher

1

Super-Soft-Ball

1

Schwungseil

5

Mini-Schwungtücher

6

Koosh-Bälle

1

Schaumstoffwürfel

1

Hüpfzeichen-Set
(4 Farben à 70 Stück)

1

move it - Handbuch
(auch einzeln erhältlich)

 

 

 

Zur besseren Umsetzung der einzelnen psychomotorischen Bewegungselemente im Programm "move it" führt die Landesverkehrswacht Baden-Württemberg e.V. im ganzen Bundesland halbtägige Einführungsseminare für Erzieher /-innen von Kindergärten und Lehrer /-innen der Grundschulen durch.

Die move it - Box kann bei der Landesverkehrswacht Baden-Württemberg e.V. zum Preis von € 201,00 (inkl. Mwst) zuzüglich Porto und Verpackung bestellt werden.

Weitere Informationen zum Verkehrswachtsprogramm "move it" erhalten Sie bei uns (z.B. per Email oder per Telefon unter 0711/4070300) oder beim Institut für Verkehr und Umwelt unter Tel. 0711/78192910

Wahrnehmung und Konzentration

Das Handeln der Kindergartenkinder ist erklärbar: Erst im Alter von sechs Jahren stellt sich bei Kindern ein Gefahrenbewusstsein ein, dann bildet sich ein vorausschauendes, einschätzendes Denken. Vorher, im Kindergartenalter, erkennen Kinder gefährliche Situationen erst, wenn sie bereits eingetreten sind. Ausreichend Zeit zum Handeln bleibt dann meist nicht mehr.

Bis zum Alter von sieben Jahren lassen sich Kinder in ihrem Handeln stark von Vorstellungen und Gefühlen leiten. Auch nehmen Kinder im Vorschulalter lediglich Eindrücke aus ihrem unmittelbaren Umfeld auf, ohne sie rational zu hinterfragen oder zu werten. Sie sind leicht abzulenken und unterscheiden Wesentliches nicht von Unwesentlichem. Erst nach und nach entwickeln sie die Fähigkeit, wichtige und unwichtige Situationsmerkmale zu unterscheiden, sich auf die entscheidenden Details zu konzentrieren und die unwesentlichen zu ignorieren.

Besonders im Straßenverkehr kann diese Art der kindlichen Weltsicht schnell zu gefährlichen Situationen führen: Ein Hund bellt auf der gegenüberliegenden Straßenseite, der Ball rollt über die Bordsteinkante – es gibt unzählige Situationen, von denen sich Kinder ablenken lassen und nicht mehr sehen, dass sich ein Auto oder ein Radfahrer nähert.

Das bedeutet in letzter Konsequenz, dass Kinder im Vorschulalter keinesfalls für eine selbstständige, gefahrlose Teilnahme im Straßenverkehr gerüstet sind – die notwendige Aufmerksamkeit können sie noch nicht bringen. Wahrnehmung und Konzentration sind aber wichtige Voraussetzungen für ein sicheres Verkehrsverhalten.

Erwachsene und Kinder

Stellen Sie sich vor, Sie würden Scheuklappen tragen – so eingeschränkt ist in etwa das Sichtfeld eines Kindes im Vorschulalter. Vielen Erwachsenen ist das nicht bewusst und sie überschätzen die Fähigkeiten von Vorschulkindern.

So wissen manche Eltern zum Beispiel nicht, dass das Sehvermögen ihrer Kinder noch stark eingeschränkt ist. Erst im Teenie-Alter verfügen sie über das komplexe Sehvermögen eines Erwachsenen. Deshalb sehen Kinder nicht das, was Erwachsene aus den Augenwinkeln noch mitbekommen.

Genauso verhält es sich mit der Größe. Machen Sie den Test: Gehen Sie zwischen zwei parkenden Autos in die Hocke. Sie nehmen die Umwelt jetzt im Sichtfeld ihres Kindes wahr. Können Sie rechtzeitig alle Pkw auf beiden Fahrseiten erkennen?

Beide Beispiele machen deutlich, dass der Verkehrsraum auf die Welt der Erwachsenen zugeschnitten ist. Kinder haben im Straßenverkehr andere Probleme als Erwachsene. Deshalb sollten Eltern Rücksicht auf ihre Kinder nehmen und sich Zeit nehmen, um mit ihnen richtiges Verhalten im Straßenverkehr einzuüben.

Kinder im Straßenverkehr

Die LVW ist mit dem Programm „Kinder im Straßenverkehr“, kurz KiS genannt, erfolgreich in Kindertageseinrichtungen tätig. Unsere Moderatoren beraten Erzieherinnen und Erzieher über neue verkehrspädagogische Ansätze und Methoden und unterstützen sie, wenn sie in ihrer Einrichtung die Durchführung verkehrspädagogischer Aktionen planen.

Vorschulkinder können den Verkehr nicht ausreichend wahrnehmen. Ihnen fällt es schwer, ihre Aufmerksamkeit gleichzeitig auf verschiedene Dinge zu richten. Sie können mehrere Sachverhalte noch nicht in eine logische Beziehung zueinander setzen und auch noch nicht ausreichend vorausschauend denken. Die Entwicklung dieser und anderer Fertigkeiten und Fähigkeiten wird durch das Programm „Kinder im Straßenverkehr“ unterstützt.

KiS-Moderatoren beraten Erzieherinnen und Erzieher in den Kindertageseinrichtungen. Im Vordergrund stehen die Beschreibung von entwicklungsbedingten Verhaltensweisen von Vorschulkindern im Straßenverkehr und die Vorbereitung einer situations- und altersgerechten Verkehrserziehung.

Beratung für Erzieherinnen und Erzieher

Neben praxisnahen Empfehlungen, die sich auf die jeweiligen Rahmenbedingungen ihrer Einrichtung beziehen, erhalten die Erzieherinnen und Erzieher Anleitungen für Bewegungs- und Wahrnehmungsübungen. Diese Übungen sind derart gestaltet, dass sie sowohl das motorische als auch das kognitive Lernpotenzial der Kinder berücksichtigen und miteinander verknüpfen. Dadurch wird erreicht, dass die kindliche Reaktionsfähigkeit geschult und die Bewegungssicherheit ausgebaut wird.

Um eine langfristige Zusammenarbeit zu gewähren, wünschen wir uns eine enge und vertrauensvolle Kooperation zwischen den Moderatoren und den Kindertageseinrichtungen. Dies hat für beide Seiten Vorteile, denn je länger sich die Kooperationspartner kennen, je besser können sie sich aufeinander einstellen. Davon profitieren insbesondere die Kinder, für die „Verkehrserziehung“ zum Alltag wird und kein einmalig-exotisches Erlebnis ist.

Aktiv in der Kindertageseinrichtung

Verkehrserziehung kann mit Vorschulkindern nur praktisch, nicht theoretisch durchgeführt werden. Deshalb regen unsere Moderatoren in einem ganzheitlichen Ansatz aktives Lernen und Erleben an, das sich über einen längeren Zeitraum erstreckt. Beliebt und bewährt sind Verkehrswochen und Verkehrssicherheitstage, bei deren Planung und Durchführung die KiS-Moderatoren den Erzieherinnen und Erziehern mit Rat und Tat zur Seite stehen.

Die Verkehrswoche bietet sich als erlebnisreiche Projektwoche an. Von Wahrnehmungsübungen und Reaktionsspielen hin zum Malen von Verkehrssituationen oder Basteln verschiedener Utensilien, die bei selbstgeschriebenen Theaterstücken ihren Einsatz finden oder beim Singen von Verkehrsliedern reicht die Palette an Kind gerecht gestalteter Verkehrserziehung.

Ein Verkehrssicherheitstag bildet idealerweise den Abschluss einer Verkehrswoche. Hier handelt es sich um eine große Veranstaltung, zu der auch Eltern, Geschwister, Verwandte und Freunde mitgebracht werden können. Das Thema des Verkehrssicherheitstages wird individuell an die Bedürfnisse der Kindertageseinrichtung angepasst. Üblicherweise spiegelt das Thema die besonderen Dinge der Verkehrswoche wider – wenn dort ein Theaterstück einstudiert wurde, wird es auf dem Verkehrssicherheitstag aufgeführt, wenn Spiele zu Motorik, Wahrnehmung und Reaktion im Vordergrund standen, werden nun auch die Besucher des Verkehrssicherheitstags darin einbezogen.

Jede Kindertagesstätte kann auf die Erfahrung der KiS-Moderatoren zurückgreifen und auch auf die der Verkehrswachtmitarbeiter vor Ort. Eine Verkehrswacht kann den Verkehrssicherheitstag beispielsweise mit verschiedenen Aktionselementen ausstatten, beispielsweise Roller-Parcours oder Kindergurtschlitten.

Der Verkehrssicherheitstag bietet den Eltern auch die Möglichkeit zum persönlichen Gespräch mit dem Moderator. Neben allgemeinen Tipps und Ideen für eine altersgerechte Verkehrserziehung können auch Fragen zu der Verbesserung der Sicherheit des eigenen Kindes im Straßenverkehr geklärt werden.

Kind und Verkehr

Ein Programm mit Tradition: Kind und Verkehr, kurz KuV genannt. Seit über 20 Jahren wird das Programm von Mitgliedsorganisationen des Deutschen Verkehrssicherheitsrat (DVR) umgesetzt, darunter von der Deutschen Verkehrswacht.

Zielgruppe des Programms sind Eltern von Vorschulkindern. Sie werden zu Elternveranstaltungen eingeladen, die von speziell ausgebildeten KuV-Moderatoren durchgeführt werden. Die Moderatoren informieren die Eltern über altersbedingte Entwicklungs- und Verhaltensmerkmale ihrer Kinder und setzen diese in Bezug zum kindlichen Verkehrsverhalten. Damit es nicht bei theoretischen Abhandlungen bleibt, wird der Hauptteil der Veranstaltung jeweils den elterlichen Fragen gewidmet. Dank ihrer Ausbildung und Erfahrung können die KuV-Moderatoren auch Empfehlungen gegeben, wie kindliche Mobilität möglichst sicher gestaltet werden kann, welche Verkehrsmittel Kinder selbstständig nutzen können und in welchem Umfeld sie sich damit bewegen können.

Ziel von KuV-Veranstaltungen ist, Verständnis bei den Eltern für entwicklungsbedingte Verhaltensweisen von Kindern zu wecken und ihnen Ideen und Ratschläge für eine praktische, altersgerechte Verkehrserziehung an die Hand zu geben.

Kinder werden mit ihrer Spontaneität, ihren eingeschränkteren Wahrnehmungsmöglichkeiten und in ihrem Verhalten oft falsch eingeschätzt. Besonders im Straßenverkehr, der vor allem an die Erwachsenen angepasst ist, wird dieses Verhalten für Kinder zum Verhängnis. So unterliegen Kinder im Straßenverkehr oder als Mitfahrende im Pkw einem hohen Unfallrisiko. Um gerade letzteres ins Bewusstsein zu rücken, bildet das Thema „Kinder als Mitfahrer im Pkw“ einen Schwerpunkt der Veranstaltungen. Mit den Eltern wird beispielsweise über das große Angebot an Kindersitzen und Rückhaltesystemen gesprochen und Kriterien erarbeitet für die Wahl eines passenden Kindersitzes.

Informieren auch Sie sich!

Jede interessierte Elterngruppe von Vorschulkindern kann eine Veranstaltung anregen, zum Beispiel im Kindergarten, in Spielgruppen oder in Betrieben. Die Veranstaltungen sind kostenlos. Bitte wenden Sie sich an Ihre Verkehrswacht vor Ort, wenn Sie Interesse an einer Veranstaltung haben.

Kinderunfälle im Straßenverkehr

Kinder zählen zu den schwächeren und deshalb besonders gefährdeten Verkehrsteilnehmern. Nachdem die Unfallzahlen in den vorangegangenen Jahren rückläufig waren, stiegen sie im Jahr 2014 wieder an. Demnach verunglückten 5.709 Kinder unter sechs Jahren im Straßenverkehr, rund 200 mehr als im Jahr 2013.

Auffallend ist bei dieser Altersgruppe, dass die meisten Kinder als Mitfahrer im Pkw verunglücken. Mit rund 62 Prozent steht diese Gruppe vor den Fußgänger- und Fahrradunfällen. Deshalb ist es wichtig, dass Kinder im Pkw in einem altersgerechten Kinderrückhaltesystem mitfahren und bei jeder Fahrt angeschnallt sind. Als Fußgänger kommen 22 Prozent der Kinder bis zu sechs Jahren zu Schaden, etwa 8 Prozent bei Unfällen mit dem Fahrrad.

Mitmachen!

Sie möchten selbst aktiv werden und sich als Mitglied der Verkehrswacht vor Ort für die Verkehrssicherheit von Kindern engagieren? Dann werden Sie als Moderator tätig!

Moderator im Programm „Kinder im Straßenverkehr“

Als Moderator der Deutschen Verkehrswacht erhalten Sie eine qualitativ hochwertige Ausbildung, in der Ihnen Fachinformationen zur Verkehrssicherheitsarbeit mit Vorschulkindern sowie allgemeine Moderationstechniken vermittelt werden. Nach erfolgreicher Ausbildung können Sie in den Kindertagesstätten die Erzieherinnen über die Verkehrssicherheitsarbeit mit Kindern informieren und ihnen bei der Umsetzung vor Ort beratend zur Seite stehen.

In Ihren Gesprächen mit den Erzieherinnen geht es nicht nur darum, entwicklungsbedingte Verhaltensweisen von Kindern zu erörtern, sondern Sie stellen insbesondere Ideen für neue Bewegungs- und Wahrnehmungsübungen vor, die im Kindergartenalltag umsetzbar sind. Das Ziel des Programmes ist, Verkehrserziehung langfristig in den Alltag der Kindertagesstätten zu integrieren.

Für weitere Informationen wenden Sie sich bitte an Ihre örtliche Verkehrswacht oder an die in Ihrem Bundesland tätige Landesverkehrswacht.

Moderator im Programm „Kind und Verkehr“

Eine weitere Möglichkeit, sich aktiv für die Verkehrssicherheit von Kindern zu engagieren, bietet das Programm „Kind und Verkehr“. Träger ist der Deutsche Verkehrssicherheitsrat, die Deutsche Verkehrswacht ist einer der sechs Umsetzerverbände.

Die Moderatoren informieren auf Elternveranstaltungen die Eltern über altersbedingte Entwicklungs- und Verhaltensmerkmale ihrer Kinder und setzen diese in Bezug zum kindlichen Verkehrsverhalten. Dabei wird auch auf die individuellen Probleme der Eltern und ihrer Kinder sowie auf die regionalen Gegebenheiten eingegangen. Sie werden ausführlich darüber informiert, wie und ab welchem Alter ihre Kinder Verkehrswege und Verkehrsmittel selbstständig nutzen können.

Die Veranstaltungen sind auch darauf ausgerichtet, Eltern zu motivieren, mit ihren Kindern aktive Verkehrserziehung zu betreiben, gemeinsam Verkehrssituationen zu betrachten und Motorik, Wahrnehmung und Reaktionsfähigkeit der Kinder spielerisch zu schulen.

Für weitere Informationen wenden Sie sich bitte an Ihre örtliche Verkehrswacht oder an die in Ihrem Bundesland tätige Landesverkehrswacht.

Projekte 2014

Projekte 2014