Landesverkehrswacht Baden-Württemberg e.V.

Vorstand fordert mehr Verantwortung bei der Unterstützung der Menschen mit Migrationshintergrund

Für Kurse, die Migranten helfen, sich besser im Straßenverkehr zurechtzufinden, sollte seitens des Landes, der Kommunen und der sozialen Träger intensiv geworben werden.

Stuttgart, Januar 2017: Der Vorstand der Landesverkehrswacht fordert mehr Verantwortung bei der Unterstützung der Menschen mit Migrationshintergrund.

Angesichts der zunehmenden Unfälle von Flüchtlingen in Baden-Württemberg beschloss der Vorstand der Landesverkehrswacht Baden-Württemberg auf seiner letzten Vorstandssitzung folgendes:

1.     Die Sicherheit im Straßenverkehr ist gerade für Menschen, die erst kurz in Deutschland leben, eine besondere Herausforderung. Gerade für Menschen mit Migrationshintergrund bieten viele Verkehrswachten vor Ort Kurse an, die es den neu in Deutschland lebenden Menschen ermöglichen sollen, sicherer an unserem Verkehr teil zu nehmen und die Chancen einer bessere Mobilität zu nutzen.

2.     Hierfür und für weitere Angebote sollte seitens des Landes, der Kommunen und der sozialen Träger intensiv geworben werden.

Gleichzeitig sind aber diejenigen, die Migranten mit Fahrrädern oder anderen Fahrzeugen ausstatten, in der Verantwortung, sichere Fahrräder und Fahrzeuge zur Verfügung zu stellen. Auch sollten gerade diejenigen Migranten hier, die neu am Straßenverkehr teilnehmen, eine Unterstützung von entsprechenden Organisationen dahingehend erhalten, dass Kurse angeboten und Haftlichtversicherungen, zumindest für einen gewissen Zeitraum, abgeschlossen werden.