Landesverkehrswacht Baden-Württemberg e.V.

Wer säuft, der läuft! – An Karneval kein Alkohol am Steuer

Stuttgart, den 6. Februar 2018: Die fünfte Jahreszeit erreicht bald ihre heiße Phase. Ob Weiberfastnacht, Kneipenkarneval oder Straßenumzüge: Unzählige Närrische in ganz Deutschland feiern ausgelassen und trinken dabei viel Alkohol. Wer dann noch ins Auto steigt, sollte besser nur Beifahrer sein.

Wenn ich den Alkohol wähle, bleibt das Auto stehen und wenn ich das Auto wähle, bleibt der Alkohol stehen.

Fahren unter Alkoholeinfluss fällt auch im Karneval nicht unter Narrenfreiheit. Alkohol enthemmt und wer angetrunken ist, neigt schnell zur Selbstüberschätzung. Dabei beeinflussen schon geringe Mengen die Koordinationsfähigkeit und das Reaktionsvermögen. Was bei einer Prunksitzung noch Spaß machen kann, wird im Straßenverkehr schnell zu gefährlich. In 2016 starben 167 Menschen bei Verkehrsunfällen, die durch alkoholisierte Fahrer verursacht wurden.

Hartfrid Wolff, Präsident der Landesverkehrswacht BW: „Zum Karneval sei allen Jecken jeder Spaß gegönnt. Das befreit aber niemanden von seiner Verantwortung als Verkehrsteilnehmer. Das heißt, wenn ich den Alkohol wähle, bleibt das Auto stehen und wenn ich das Auto wähle, bleibt der Alkohol stehen. Ganz einfach!“

 

Wer an Karneval nicht auf Alkohol verzichten will, hat besser schon mit noch klarem Kopf die Fahrpläne von Bus, Bahn oder Tram rausgesucht und für alle Fälle die Nummer vom Taxi-Service auf dem Telefon gespeichert. Es gibt auch eine Reihe von Smartphone-Apps, mit denen komfortabel ein Taxi bestellt werden kann. Meistens läuft das bereits mit einer Standortbestimmung und ohne Bargeld zu haben. Voraussetzung ist natürlich, dass man das Smartphone noch bedienen kann!